Die Erdwärme

Bei den aktuellen Energiepreisen und einer hyperventilierenden Energiepolitik können wir froh sein, neben Solar unsere Wärme aus der Erde zu gewinnen. Rund 80 Meter tief hat die Firma Ziegenhagen als en-bau Partner ihre Bohrung ins Erdreich geführt. Und das gleich zweimal direkt an Garage und Eingang. Spannend und ein wenig wie Oehlbohrungen in Texas, die wir bei Lus US-Jahr dallaslike sehen konnten. Nur, dass wir eben “saubere“ Energie gewinnen.

Das Prinzip ist recht komplex und entgegen meiner Annahme kommt die Wärme nicht direkt aus der Erde. In der Tiefe ist die Luft gerade mal 3 Grad so Herr Ziegenhagen. Entscheidend ist die Erdwärmeheizung, die eine Sole-Wasser-Wärmepumpe enthält, die in der Heizung ein Kältemittel zirkulieren lässt, das die Wärmeenergie in unterschiedlichen Prozessen gewinnt und in unsere Fussbodenheizung abgibt. Im Sommer haben wir zusätzlich eine Kühlfunktion einbauen lassen.

Ziegenhagen als Keypartner von en-bau fuer dieses Gewerk hat offenbar alle Haende voll zu tun. Und auch wenn es Unsinn war erst zum Ende des Bauvorhabens diesen Projektabschnitt durchzufuehren, sind wir dennoch froh, dass nach erfolgreicher Bohrung in der letzten Woche, die Kabel gestern verlegt und verbuddelt wurden. Leider ist nun unsere schoene neue klassizistische Fassade durch die intensiven Bodenarbeiten stark verschmutzt. Sehr aergerlich und bei sinnvollem Projektablauf vermeidbar. Chris unser Bauleiter wird zukuenftig noch in der Rohbauphase dieses Gewerk umsetzen lassen.

Letztlich bleibt auch der Endspurt leider ein Geduldsspiel, denn offenbar haengt Chris am langen Arm einzelner Handwerker und vermeidet klare Aussagen zu Timings. Das ist ein wenig Blindflug und wenn ich mich nicht zusätzlich neben Chris einbringen und teils den direkten Draht zu den Handwerkern suchen wuerde, waere es sicher nicht moeglich nun am 8.11. die endgueltige Abnahme vorzunehmen. Das ist zwar 3 Wochen später als zugesagt, jedoch verkraftbar, da wir nun kein Hotel buchen müssen…..

Die Kracher der Woche: Einmal hat es trotz hinlaenglicher Diskussionen rundum die Glastrennwand der Dusche nicht geklappt ausreichend Platz fuer eine normale Schiene auf den Fliesen zu schaffen, so dass Chris ueber seinen Glasmacher eine tailormade Loesung suchen musste. Und zum zweiten haben wir von Herrn Schnelle, dem Stromkastenvermieter eine Mahnung samt weiterer Drohgebaerden erhalten, womit er nun den Spitzenplatz meines persoenlichen Rankings in Sachen Kundenorientierung aller aktuellen Dienstleister einnimmt. Herr Schnelle ist bereits in unserem Baugebiet trauerscheinlich beruehmt. Er vermietet Stromkaesten ohne Vertrag und weisst nicht einmal darauf hin, dass seine Kaesten vom Bauherren zu schützen sind, so dass beim Abbau regelmaessig saftige Reparatur- und Reinigungsgebuehren anfallen, die in keinem Verhaeltnis zum Aufwand stehen. Da kommt Freude auf mitten in der stressigsten Phase eines solchen Mammutprojektes. Da in unserem Fall die Verursacher eindeutig klaerbar waren, konnte en-bau Hilfestellung bieten und die Kosten auf die Verursacher abwaelzen.

Morgen werden Woiki und Klaus K. die Elektroarbeiten wieder aufnehmen. Ich habe heute bereits ein halbes Dutzend Lampen abmontiert und rübergeschafft. Gerd und Ossi arbeiten seit gestern an der Verschönerung der Garage aussen und innen. Die Malerabeiten sind nun in der fünften Woche nahezu final und so fühlen sich auch meine Knie und die rechte Hüfte an. Und wenn es etwas gibt, was ich zukünftig vermeiden werde, so ist es das Schleifen von Wänden und Decken un dieser Dimension.

In der kommenden Woche ist dann Zeit fuer die Boeden meinerseits und hoffentlich werden dann die Rollaeden funktionieren, die Balkongelaender angebracht und die Sole angeschlossen sein.

Sue ist derweil unter Dauerpower unseren 4-Personenhaushalt aufzuloesen und so stapeln sich Umzugskartons, Kisten und Wäschesäcke. Diskussionen um schwerwiegende Entscheidungen welche Flurlampe die richtige ist, wer sich bei einem neuen Nachttischmodell durchsetzten darf oder die Aussenleuchte klassizistisch oder modern wird, runden die aktuell entspannten Abende ab. Wobei ein 5:0 der Fohlen gegen die Bajuvaren hat mir den heutigen Tag, der furchtbar startete nach erneuter Nachtschicht fuer mein Unternehmen, herrlich versüßt.

Solare Oho!

Nachdem wir seit Mittwoch ein wenig zittern mussten, ob unsere Solaranlage von ETW ohne Zusatzaufwand starten kann, scheint nun alles funktionsfähig. ETW und Herr Wünsche & Maier mit seinen Söhnen haben es vollbracht. Denn und das war mir nicht klar: Erst mit Aufbau der Solarpanele werden die Kabel der Anlage durch ein Leerrohr gezogen bzw. von oben nach unten in den HWR gedrückt. Dazu muss zunächst ein Kabel, dass quasi als Puffer im Leerrohr agiert rausgezogen werden. Das wurde von Woiki und seinem Mitarbeiter alles ordnungsgemäß ausgeführt. Allerdings sind naturgemäß einige Boegen des Leerrohrs bei der Wanderung durch das gesamte Haus, nicht zu vermeiden. Bei uns insbesondere im OG vom Bad zum Arbeitszimmer und dann im 90-Gradknick nach unten in den HWR. Dabei kann das Pufferkabel schon einmal haken oder gar beschädigt sein. Das es sich gar nicht bewegt war fuer alle Beteiligten jedoch kaum nachvollziehbar. Weder von oben am Dach, noch nach unten in den HWR bewegte sich das gelbe Ersatzkabel im Leerrohr trotz 90-Kilokraftzug. Wir waren schon bereit den Estrich dort aufzuspitzen, wo wir das Leck vermuteten. Und so fuhr ich gestern vom Auenland (O-Ton Lu) ins Hafenbuero mit Sunnyboy nicht ohne Magengrummeln, obwohl es gelang mit viel Gleitmittel (welches vom Dach in das Leerrohr eingeführt wurde), das blöde Kabel zu ziehen. Dennoch war die Frage, ob das offenbar recht duenne Leerrohr dann auch die unterschiedlichen Straenge der Solaranlage bis unten aufnimmt. Am Nachmittag dann die Entwarnung. Good Job ETW!

Herr Wuensche hat uns final eine 5,6 Kilowatt-Anlage konzipiert. Das gesamte Dach ist nun komplett belegt und wir freuen uns auf diese Form der Energiegewinnung.

Warum allerdings niemand auf die Idee kam, frühzeitig an diesem Ersatzkabel zu ziehen, bevor der Estrich oder gar unsere Fliesen verlegt wurden, ist genauso ein Raetsel, wie die murmeltierartige Bitte einen aktuellen Bauzeitenplan zu fertigen, wo Ende kommender Woche die Übergabe geplant war. Ich habe nun heute letztmalig unseren Bauleiter gebeten ein Commitment abzugeben, wobei ich bereits den 8.11. als einzig noch fuer uns moeglichen Uebergabetermin vorgeschlagen habe. Das sind noch ganze 4 Wochen und duerfte ohne Probleme klappen, wenn alle ihre Zusagen einhalten. Und inzwischen bin ich seit Wochen fast taeglich am Bau, um unseren Bauleiter zu unterstuetzen, wo es mir möglich ist. Denn was einige Handwerker abliefern oder auch nicht, grenzt hier und da an Slapstick. Ich ziehe meinen Hut vor Chris und habe ihm einen Hoodie geschenkt. Titel vorne: “Bauleiter No1” und hinten: ”Klage nicht – kämpfe”……

Zumindest die Erdbohrung, die vor Wochen erfolgen sollte, wird nun naechste Woche starten. Waere ja prima fürs Klima, denn Mr. Ossi und ich powern uns mit Pinsel und Farbe von Raum zu Raum und waeren froh, wenn die Heizung nun zum Start der Halloweensaison liefe. Das Wohnzimmer strahlt bereits und die Bäder sind gestern fertiggestellt worden, so dass nächste Woche die Sanitärmöbel kommen können. Das Wohnzimmerparkett wurde heute ebenfalls final verlegt. Zusätzlich hat Woiki die Garage verkabelt. Und auch die Trockenbauer haben sich zur Fertigstellung der Treppe in der kommenden Woche angekündigt. Herr Schäpers, der Partner von en-bau hat eine tolle Idee entwickelt und wir werden jetzt eine Art Harry-Potter-Öffnung unter unserer Treppe erhalten.

Ich bin gespannt, ob die kommende Woche eher suess oder sauer wird. In jedem Fall gruselt es ein wenig, wenn ich an den Umzug unseres gesamten Haushaltes denke!

Endspurt

Ossi und ich der Maler-Assi bei einer der seltenen Pausen. Einfach exzellent was Ossi an Qualitaet liefert. Nirgendwo Naehte an den Decken oder Schmiereien. Ich haette nie gedacht, dass wir fast 5 Wochen fuer alle Flächen benötigen. Und Maler werde ich auch im naechsten Leben sicher nicht. Was fuer eine anstrengende Handarbeit mit der Garantie auf Staublunge oder Hautallergie. Auch die Fliesenlegearbeiten liegen im Zeitplan. Waehrend andere Handwerker aktuell zum Teil nicht einmal Feedback geben, war auf Kroh, dem “Hausfliesenleger” von en-bau Verlass.

Allerdings ist nun leider unser Bauleiter zunaechst im Urlaub und den seit Wochen gewuenschten Bauzeitenplan erhalten wir schlicht nicht von ihm. Einige Handwerker melden sich offenbar einfach nicht zurück und Chris scheint sehr gestresst: Kein Timing fuer die Konsolen durch den Metallbauer, kein Plan wann die Optimierung des Gefaelle durch den Dachdecker erfolgt, die Erdbohrung sollte vor Wochen erfolgen, der Solarpartner meldet sich sporadisch, kein Feedback zur CM-Messung, permanente Vertröstungen des Kaminbauers und wenn jemand vor Ort ist wird auf Grund fehlender Zeit oder Ueberwachung der Job teils fehlerhaft oder nicht vollumfaenglich ausgefuehrt.

Herr Becker unser Gutachter wundert sich ebenfalls ueber das starke Leistungsgefaelle und die teils fragwuerdige Verlaesslichkeit einiger Handwerker, die letztlich auf unseren Bautraeger zurueckfaellt.

In 5 Wochen soll die Uebergabe durch en-bau erfolgen und der Countdown laeuft auch fuer unsere eigene Uebergabe. Das scheint moeglich, wenn das Projektmanagement und die Koordination der Partner funktioniert. Ich hoffe, dass Chris seine Energie auftankt und wir nicht wie Nachbar Pink ohne Not in die Zeitfalle tappen und eine Zwischenunterkunft benoetigen. Das waere der maximale Gau, der aktuell immer noch moeglich scheint.

Ab morgen wird nun angeblich der Innenputzer kommen und eine Reihe von Ausbesserung vornehmen. Wenn ich bedenke, dass wir vor 3 Monaten darueber sprachen, welche Arbeiten optimiert werden muessen, ist das einfach nur schwach. Vor diesem Hintergrund habe ich fuer Mittwoch die drei Versorger zu einem Ortstermin koordiniert, da abzusehen ist, dass hier die naechste Zeituhr tickt. Sicher werde ich in den kommenden Tagen auch Herrn Schaffeld kontaktieren muessen, denn sein Versprechen in time zu bleiben, kann nur funktionieren, wenn alle Raeder im Endspurt in einander greifen.

Wir bleiben zuversichtlich und hoffen, dass unser Bauleiter nach seinem Urlaub wieder Fahrt aufnimmt und wir im Oktober unser Traumhaus beziehen koennen.

Licht & Schatten

Während sich unser Haus mit einem phantastischen Regenbogen zeigt, haben wir tatsächlich den ersten Coronafall in der Familie. Lu hat’s erwischt und darf nun 14 Tage in Isolation. Zwar dürften wir als Geimpfte frei Haus, beschränken jedoch unsere Kontakte auf nahezu 0. Selbst meine GM-Megapraesi nächste Woche werde ich per Zoom abliefern.

Lil war glücklicherweise bei Oma Irmi und darf nach negativem PCR-Test nun wieder in die Schule. Gern hätte ich die Fortschritte unseres Fliesenlegers begutachtet; lasse es aber aktuell. Er macht es eh top!

Letzten Dienstag war Herr Becker wieder mal vor Ort und hat die Vorarbeiten des Fliesenlegers geprüft, inwieweit alles ordentlich abgedichtet wurde. Bis auf die Höhe der Dichtmasse in den Duschkabinen, gab es nichts zu meckern. Dafür hat er die alten „Wunden“ in Form von ausstehenden Nachbesserungen aufgerissen und zum Teil erneut im 7. Bericht aufgenommen. Hauptkritik ist nach wie vor das fehlende Gefälle auf Balkon und Vordach, so dass sich kleine Pools bilden. Der Dachdecker hat aber Ausbesserung versprochen. Zum zweiten haben wir festgestellt, dass die Brüstung des Balkons völlig falsch konzipiert wurde und als der ehemalige Bauleiter mir unterstellen wollte, ich sei darüber informiert oder gar damit einverstanden, bin ich in der Tat Steil gegangen. Chris unser neuer Bauleiter hatte alle Muehe mich zu beruhigen und nach der Entschuldigung unseres “Ex” war dann das Thema für mich einigermaßen erledigt.

Roski bleibt allerdings nach rostigen Konsolen, verschleppten Timings und kaum vorhandener Kommunikation ein einziges Ärgernis und wenn unsere Rechtsschutz zum Zuge kommen sollte, dann wohl dem Metallbauer gegenüber. Selbst Chris geht davon aus, dass er uns Unwahrheiten auftischt. Bitter…..

Bauleiter ist ein tougher Job ohne Frage. Wie lange Chris nun schon sucht die Innenputzer zu bewegen, einige wenige Arbeiten zu optimieren….es ist schon recht müßig. Ich bin sehr gespannt, ob unsere Timings für Maler und Parkettverleger halten.

Nun hoffen wir, dass Lu einigermaßen fit bleibt und den Covidvirus made in China gut wegsteckt.

Galagang

Gartenarbeit ist schwere Arbeit sagte mal ein Vorfahre von uns. Als ich heute morgen wach wurde war ich sicher, dass mich ein 5-Tonner überfahren hat. Oder waren es nur ein Kraka? In jedem Fall ist das Dauertragen von 60kg-Betonsteinen ungesund. Und permanentes Mischen von Mörtel ebenfalls. Hätte ich mir die Knieope besser für dieses Jahr aufgehoben…..

In zwei Tagen haben wir unseren Abhang zum Feld komplett abgesichert und somit erste zaghafte Galaarbeiten erledigt. Alex, der Galabauer im „Nebenjob“ hat ganze Arbeit geleistet und heute zum Ende hin den vorderen Teil des Garten zusätzlich umgegraben. Der Unkrautdschungel ist nicht nur beseitigt, sondern der rückwärtige Garten ordentlich geebnet und somit winterfest. Mehr dann in 2022.

Rund 1000 Euro haben alleine das Material der L-Steine und einiger Randsteine verschlungen. Nochmals soviel hat der Galabauer gekostet. Es ist zu befürchten, dass die veranschlagten 5 tsd Euro für die gesamten Galaarbeiten nicht annäherungsweise ausreichen werden. Zumal selbst Steinmaterial ebenfalls coronabedingt (oder auch nicht) teurer wurden. Der Zierzaun, der gut zu unserem Klassizismus gepasst hätte, den ich mir über Amazon ausgesucht hatte ist kompletter Schrott. Kurz dachte ich die versteckte Kamera ist unterwegs, als ich versuchte die zig Kleinteile zusammen zu basteln. Es passte quasi nix. Vielleicht müssen wir doch diese gruseligen Stabzaeune aufstellen und mit einer schönen Hecke verdecken. Nur welche und wie teuer soll das werden, wenn nun die Chinesen alle plötzlich gleichzeitig Hecken pflanzen……

Zumindest unser Parkettverleger Holz Hegener aus Gladbeck ist fair und hat uns nun fuer Anfang Oktober unser Parkett zu alten Konditionen zugesagt. Gleiches gilt für Küchen Brauckhoff. Zwar haben wir in letzter Sekunde gemerkt, dass die Arbeitsplatte mal eben 20cm zu kurz ausgefallen wäre; Brauckhoff hat den Fehler aber eingesehen und die recht teure Arbeitsplattenverlaengerung, wie auch den längeren Schrank kostenfrei gestellt. Nur der Liefertermin macht etwas Sorge. Es geht nun in die Details…..

Seit Mittwoch sind der Fliesenleger sowie der Trockenbauer gestartet. Parallel müssen wir nun die Treppe exakt definieren, ob helle oder dunkle Beize. Alle drei Partner sind en-bau Partner und allesamt professionell unterwegs. Hoffen wir, dass es so weiter geht und nicht wie frisch entdeckt erneut ausreichendes Gefälle fehlt diesmal auf dem Balkon von Lil. Das wird am Dienstag sicher ein Thema mit Herrn Becker, der die Abdichtung des Fliesenlegers prueft, bevor die Fliesen gelegt werden.

Erfreulicherweise war es in der vorherigen Woche auch mal trocken und der Dachdecker von en-bau und mein Kaminbauer haben Hand-in-Hand nun den Kamin deutlich höher aus dem Dach herausragen lassen und abgedichtet. Nun sieht es so aus, als könnten Wasserschäden der Vergangenheit angehören, denn auch die beiden Schwachstellen der Teerpappe scheinen dicht. Da wir kurz vor weiterem Starkregen stehen, steht der Stresstest aber noch aus.

Apropos Stress. Seit der neue Bauleiter und neue Gutachter als Partner an unserer Seite stehen geht es mir deutlich besser.

Richtfest

….wie es Vadda und Architekt Dago praktizierte ist natürlich bei einem Flachdach leider nicht möglich. Es scheint auch generell aus der Mode gekommen zu sein, wie so viele schöne Traditionen in diesem Land. Mit dem vorläufigen Ende der Fassadenarbeiten haben wir aber immerhin ein kleines Dankeschön an die Baupartner ausgerichtet. Unsere Rohbauer, die Mitarbeiter von Dawin und unser neuer Bauleiter Chris durften meine Grillkuenste ausprobieren. Mudda hat „leckren-daeftigen“ Nudelsalat beigesteuert und gemeinsam mit Sandi, den Twins, Lil und Sue war es recht nett und kurzweilig. Zumindest hat sich keiner über meine Grillwuerste beschwert. Leider haben andere geladene Baupartner meine Einladung nicht einmal abgesagt. Passt zu dein Eindruecken, die einige hier hinterlassen haben.

Leider darf die Truppe Dawin nochmals nacharbeiten. Durch den Einbruch müssen beide Tuerrahmen erneuert werden, so dass an der Vorderfassade die letzten Putzarbeiten noch auf sich warten lassen. Das Ergebnis ist insgesamt richtig gut; der Charakter des Hauses wird immer sichtbarer. Allerdings sind einige Fensterrahmen ziemlich versaut und es ist zu befürchten, dass hier der naechste Diskussionspunkt ansteht, denn zigfach haben der Gutachter und wir den alten Bauleiter darauf hingewiesen, dass viele Fenster nicht komplett oder unzureichend abgeklebt sind…..selbst mein Gutachter drang zu ihm nicht durch. Ich bin gespannt wie diese aggressiven weißen Putzflecken auf Anthrazitrahmen entfernt werden sollen. Auch Chris macht sich darüber bereits Sorge.

Aktuell läuft nun die Fußbodenheizung, so dass der Estrich austrocknen kann. Da wir von unserem 5-tägigen Trip in den Schwarzwald vom Mummelsee, ueber Freiburg und Bad Dürrheim bis zum Kloster Maulbronn wieder zurück sind, kann ich nun auch täglich wieder lüften. Hat mir fast gefehlt….. Bei Eintritt in unsere Räume am Samstag zum Ende der Olympiawoche war es fast vergleichbar mit den klimatischen Verhältnissen in Tokio….nur das es bei uns positiv zu bewerten ist, denn nun kann der Bau nachhaltig trocknen.

Diese Phase wird noch 1-2 Wochen andauern und im Anschluss der Fliesenleger seine Arbeiten aufnehmen. Herr Kroh von en-bau hat leider seine Preise angepasst, samt neuer Positionen, die er im letzen Angebot noch nicht angegeben hatte. So hat er nun ein Nivelliersystem für viel Geld empfohlen, was bis dato nicht Gegenstand der Angebote war. Zu dem sind die Fliesen teurer geworden. Merke: Angebote sollte man direkt unterschreiben, statt anzunehmen, Handwerker stehen zu ihren selbigen auch ein paar Monate später.

Auch der Sanitaer-Partner HeiseSendes machte kurzfristig Sorge und hat mich leicht Steil gehen lassen, als man mir schrieb, dass die Badewanne kaum zum Einzug vor Ort sein würde (wegen meiner angeblich verspäteten Freigabe), um dann zu erfahren, dass die neue Badewanne seit gestern bereits auf dem Weg zu uns ist. Haben wir offenbar bald eine schöne Skulptur im Wohnzimmer herumstehen. Unser Bauleiter Chris konnte sich ein smartes Grinsen nicht verkneifen.

Morgen wird nun auch der Kaminaustritt am Dach vom Dachdecker optimiert und dann hoffentlich ordentlich abgedichtet. Auch hier hat der neue Bauleiter von en-bau Sorge getragen, dass diese Arbeiten kurzfristig erledigt werden. Heute hat der Dachdecker auch bereits unsere Fallrohre angebracht. Beide Maßnahmen sollten dazu beitragen, die nächsten Regenfälle ohne Wasserschäden zu überstehen von denen wir wirklich die Nase übervoll haben.

Alles allerdings Klinker-Kleinigkeiten, wenn man bedenkt was in unserer Nachbarschaft abgeht. Nicht nur, dass einer dem anderen permanent Fotos sendet, weil einige Handwerker die Straße und damit seine Zufahrt gezwungenermaßen nutzen. Nun soll der zukünftige Nachbar für eine Poolreinigung zahlen, weil einige Styroporkügelchen der neu angebrachten Dämmung in dessen Pool gefallen sind. Natürlich versehentlich und normal bei den Stürmen und Winden der letzten Wochen. Schien der „Dame“ des Hauses aber einerlei und ihre Schimpftiraden haben nun gar dazu geführt, dass die Handwerker der Baustelle komplett fern geblieben sind. Da fällt mir nicht mehr viel zu ein, wo mein zukünftiger Nachbar Herr Lev meinen gesamten Vorbereich direkt an unserem Haus selbstverständlich nutzen darf, um seine Rohbauarbeiten nun zu starten. Wohl dem, der gute Nachbarn hat…..

Klassizismus

Unser Fassadenspezialist die Firma Dawin hat nun die Dämm- und Putzarbeiten gestartet. Auf Grund der weltweit anziehenden Konjunktur mussten wir einige Wochen auf die Lieferung von Brilux warten. Holz-, Daemm- und Metallstoffe stehen aktuell hoch im Kurs und wir können froh sein, nicht erst aktuell unser Projekt starten zu müssen.

Herr Schaffeld und ich haben mit Herrn Dawin bereits im letzten Jahr die Arbeiten und Kosten besprochen und kalkuliert. Während in früheren Zeiten das architektonische Stilelement des Klassizismus mit Hilfe der Steine kreiert wurde, wird heute die Dämmung genutzt, um wie in unserem Fall Bossen, Gesimsbaender und Fensterbankgesimse auszuarbeiten. Diese Stilelemente sind zwar zum Teil bereits in den Daemmplatten eingearbeitet. Dennoch ist ein hohes Maß an Handarbeit gefragt, in dem zusätzlich jede Bosse exakt ausgearbeitet und anschließend verputzt werden muss. Faszinierend wie das 5-köpfige Team Darwin sukzessive unserem “Bau” seinen eigenen individuellen Charakter verleiht.

Einziger Wehrmutstropfen: Die oberste Daemmplatte mit Bossenpraegung erzeugt einen Vorsprung vom EG zum OG, so dass eine Gefahrenstelle für Feuchtigkeit entsteht. Dieser Vorsprung war in den vertraglich fixierten Fotos als Benchmark nicht vorgesehen, so dass wir davon überrascht wurden.

Ueberrascht wurde ich auch von einem Anruf unseres zukünftigen Nachbarn Levi. Auf dem Rückweg unseres Kurztrips an die Ostsee teilt er mir mit, dass mehrere Baustelleneinbrueche sichtbar wären. Nach dem mir die zugezogenen Streifenpolizisten allerdings versicherten, dass wir nicht betroffen seien und auch nichts beschädigt oder gestohlen sei, konnte ich etwas durchatmen. Nur um einen Tag später zu erfahren, dass es doch ein Bruch war. Offensichtlich hatten es die Kriminellen auf Baumaschinen abgesehen, die sie nicht vorfanden.

Nicht Überraschend kam der flutartige Regen der letzten Woche, der Teile von NRW und Baden-Württemberg eine Flutkatastrophe epischen Ausmaßes bescherte. Das von meinem Vater und mir geliebte Ahrweiler wurde gar von den Fluten eingeschlossen und Ossi mein Nachbar wurde aus der dortigen Kurklinik notevakuiert.
Auch wenn in unserer Heimatregion die Regenmengen in Relation zum Westen geringer ausfielen, fand ich mich an diesem denkwürdigen 14. Juni erneut auf den Dächern unseres Hauses wieder, um erneute Wasserschäden zu minimieren. Die Fotoflut, die ich vor lauter Verzweiflung an die Partner sendete, dürfte bei allen in Erinnerung bleiben. Zum einem hat der Dachdecker an zwei Stellen am Dach nicht ausreichend abgedichtet, so dass im Treppenhaus bereits deutlich Wasserflecken sichtbar wurden. Diverse Wasserflecken fand ich auch an einer Wand im Staffelgeschoss, die an der Aussenseite nicht komplett gedämmt war und gegen den Regen fahrlässiger Weise nicht geschützt wurde. Leider haben wir auf Grund geringer Daemmstaerke auf dem Staffelgeschoss zu dem eine ordentliche Pfützenbildung, die wohl kaum behebbar ist. Zum anderen zeigte sich in dieser Nacht, dass das Konzept des Kaminaustritts nicht tragfähig ist. Und so fand der Regen auch hier seinen Weg ins Staffelgeschoss. Bei einem Ortstermin in der letzten Wochen waren sich alle Experten einig, dass die bisherige Lösung ein Einfallstor für Nässe und Schimmelbildung innerhalb der Abkastung des Kaminrohres bzw. der F90-Ummantelung vorprogrammiert sein würde.

So weit so schlecht habe ich mich nach 3 Stunden feucht-unfreudiger Hilfsarbeiten gefühlt……Warum allerdings der Dachdecker sich nicht gegenüber unserem damaligen Bauleiter durchgesetzt hat, eine sinnvolle Eindeckung vorzunehmen, ist laut unserem Gutachter unverständlich. Und warum dann auch noch der Abstand zwischen Lüftung an der Manschette im Übergang zum dünneren Rauchrohr und Oberkante Kies deutlich weniger als die vorgeschriebenen 15 cm war und noch ist, kommentierten Herr Becker und der Bezirksschornsteinfeger mit den Worten “geht gar nicht”.

Unser neuer Bauleiter Chris hat umgehend gehandelt und auch die Rohbauer hinzugezogen, die nun den Durchbruch am Dach zusätzlich mit Beton abdichten werden. Der Austritt des Kaminrohres wird in den kommenden Tagen um 30 cm auf Höhe der Attika verlegt und erst dort durch den Dachdecker abgedichtet, so dass weiterer Eintritt von Feuchtigkeit ausgeschlossen scheint.

Will man etwas positives an diesen Dauerregenfaellen sehen, so haben wir mit den Fluten Fehler aufdecken können, die evtl. erst mit Einzug oder noch viel später sichtbar geworden wären; im schlimmsten Fall nach Ablauf der Gewährleistung. Insofern können wir tatsächlich von Glück im Unglück sprechen.

Ab heute sind weitere Regenfälle zu erwarten und sowohl Chris unser neuer agiler Bauleiter von en-bau als auch ich haben gemeinsam versucht, unsere Schwachstellen ausreichend vor weiteren Fluten zu schützen.

Wasserstress

Mit Ansage und ohne Not haben wir erneut Wasser im Vorbau. Seit Wochen gilt der Übergang zwischen Garage und Anbau als kritisch und von den Rohbauern, über unseren Gutachter bis zu mir als Laie war klar, dass auch die Schönwetterphase irgendwann zu Ende geht und erneut Gefahr droht. Und so drang letzte Woche kapilarartig-unartig das Regenwasser zwischen den Dämmplatten in die Wände des Anbaus. Und dies wo der Innenputz bereits angebracht ist. Fahrlässig wie Herr Becker schrieb, denn es war abzusehen, dass dies passiert und so fragen wir uns, ob wir im Murmeltierfilm, nach nun mehrmaligen Wassereintritten, sitzen.

Kurz vor Estrichverlegung erscheint diese Nachlässigkeit kaum nachvollziehbar. Und so bin ich seit Tagen erneut damit beschäftigt, das Trocknungsgeraet zu prüfen und den Raum dauer zu lüften. Meinem Nachbarn Mr. Pink geht es ähnlich und wir haben einen gewissen Co-Bauleiter-Status errungen, ohne dies tatsächlich gewollt zu haben. Und als wenn meine Dauerunterstützung nicht schon Stress genug wäre, finde ich letzte Woche den platzierten Entfeuchter inmitten einer riesen Wasserlache, da schlicht falsch aufgestellt. Wenn der Wurm drin ist, dann aber richtig…..

Am Freitag hat nun der Dachdecker Zeit gefunden, zumindest provisorisch den Übergang zur Garage abzudichten. Jedoch hat er nicht beachtet einen ordentlichen Regenablauf zu gestalten, dass die Rückwand des Anbaus nicht erneut feucht wird und pittoreske und nassfeuchte „Pusteblumen-Impressionen“ an der Innenwand wirft. Unser Bauleiter wollte dies eigentlich vor seinem Urlaub noch beheben. Im Ergebnis musste ich nun gerade in plötzlich auftretendem Starkregen eine abenteuerliche Selbstkonstruktion mit Folien, Dämmmaterialien und Planken entwickeln, um so diese Wand zu schützen. In der Hoffnung, dass dieser unsachgemäße Schutz hilft.

In der kommenden Woche wird nun nach der professionellen Verlegung des Lüftungssystems Pedotherm, die Fußbodenheizung und direkt im Anschluss der Estrich verlegt. Es sei denn unser Gutachter stellt am Mittwoch zur nächsten Abnahme erneute feuchte Wände im Vorbau fest. Aktuell sind wir in den letzten Tagen durch Lüftung und Entfeuchter von > 90% auf 40-60% herunter. Ziel müssen die bereits erlangten 30% sein, denn bei höherer Feuchte droht mit Estrichverlegung Schimmelbildung.

Wir sind froh nun mit Herrn Becker einen versierten und proaktiven Gutachter zu haben. Ob nun rostige und fehlerhaft erstellte Konsolen, angebrannte Fensterlaibungen, frühzeitige Warnungen vor baulichen Gefahrenstellen, Schwächen beim Innenputz (der im großen und ganzen recht ordentliche angebracht wurde) oder die gesamte Dokumentation – ohne Gutachter wären wir nicht in der Lage, alle Feinheiten zu prüfen und spätere Mängel nachvollziehen zu können.

Gut, dass Lu mit seiner Abinote 1,9 uns derart Freude bereitet hat, dass der Baustress etwas in den Hintergrund gerückt ist. Die Überraschungsparty Freitag war überwältigend und schön. Möge uns allerdings die kommende Woche keine weiteren Überraschungen bieten. Denn leider sind bereits in dieser Nacht und in den kommenden Tagen ordentlich Gewitter und Regenfälle angesagt……

Kabelsalat

Mr. Woiki hat sein Werk vollendet. Zumindest im Rohbau sind die Elektroarbeiten in time abgeschlossen. Im Rahmen dieser Eigenleistung haben wir uns fuer K&W Lichttechnik aus Marl entschieden. Herr Woiki hat bereits unserer Familie in der Vergangenheit diverse Elektroprojekte optimal umgesetzt. Ganze Kabelstraenge durchziehen nun das Haus. Die Absprachen und Integration der Eigenleistung mit en-bau verlief relativ problemlos, wobei sich aktuell leider andere Probleme zeigen, die einfach vermeidbar gewesen wären.

Wir haben nun am Pfingstwochenende zum dritten mal 10-15 Liter Wasser aus dem EG selbstständig entfernen müssen. Nach dem zunächst der Kaminbauer offenbar die Teerpappe im DG am Kamin absichtlich oder versehentlich geöffnet hatte und Wasser durch den gesamten Kamin eindrang, haben wir weit schlimmer regelrechte Wasserströme im Anbau unseres Sohnes. Seit zwei Wochen bereits durch den Gutachter kritisiert und immer wieder von mir an unseren Bauleiter weitergegeben, schafft es niemand dieses Leck am Vorbau zu schließen. Und da es seit Tagen immer wieder stark regnet sind Teile des EG einschliesslich neu verlegter Kabel permanent unter Wasser und die Wände am Anbau inzwischen klitschnass. Ich bin sicher, dass das nicht optimal ist, denn nun wellt sich bereits die Teerpappe in der zukünftigen Studentenbude von Lu.

Ich habe heute erneut unseren Bauleiter Flo über diesen Zustand informiert und es bleibt mir nichts anderes übrig, als weiterhin alles zu dokumentieren und unseren Gutachter zu informieren. Das die Innenputzarbeiten in dieser Woche keine Fortschritte machten ist insofern nur eine bedauerliche Randnotiz.

Positiv: Unsere Rohbauer powered by en-bau kommen auch mit der Garage nun zügig voran, nach dem ich über den kurzen Weg bei unserem Fassadenpartner Daemmplatten besorgt habe, die aktuell Mangelware darstellen. Auch die Daemmplatten fuer das Staffelgeschoss fehlen nach wie vor, sollen aber Ende Mai endlich eintreffen.

Wir hoffen nun, dass es ab morgen tatsächlich bei den Putzarbeiten weitergeht und bald die Sonne scheint, so dass die Wände und Böden zumindest ein wenig abtrocknen können. Parallel werden wir nun unsere Böden aussuchen, so dass wir definieren können wie hoch en-bau jeweils den Estrich legen muss.

Feuer frei

Unser Kaminbauer Herr Loverre und sein Team der Schornsteinwelt GmbH leisten ganze Arbeit und haben gestern den Kamin der Firma Schmid Typ Lina 100 in unser zukünftiges Wohnzimmer gehievt. Wir haben uns beim Thema Kamin einige Gedanken gemacht und letztlich auf Grund sehr guter Beratung für Herrn Loverre entschieden. 500 Kilo Gewicht hat das gesamte Gerät und morgen wird es fixiert und der Kamin dann bis oben ins Staffelgeschoss mit einer F90-Ummantelung gesichert. Das gesamte Gerät allein durch den Eingang zu stemmen war ein kleines Meisterwerk und gerne habe ich meine 85 Kilo mit in die Waagschale geworfen als wir den Schmid per Rollkarre über unsere provisorischen Stufen “schubsten”.

Zunächst hatten wir das Gewerk Kamin in unserem Bauvertrag mit en-bau als Zusatzleistung integriert. Wir haben uns dann jedoch für diesen Einsatz, statt eines komplett gemauerten Kamins entschieden, da wir gerne einen waagerecht verlaufenden Schacht haben wollten. Dabei werden die Jungs morgen versuchen auf kapp 90 cm Höhe ab Rohbau, die Unterkante des Kaminfensters zu setzen. Das wird eine Herausforderung.

Die Kosten für einen derartigen Kamin, ob gemauert oder als Baukasten, sind im Prinzip aehnlich und liegen bei roundabout 10 tsd Euro. Wie gewohnt war es mit unserem Architekten Herrn Schaffeld problemlos, ein Teil als Gutschrift zurück erstattet zu bekommen. Ein Teil verbleibt als Zahlung an en-bau, da der Bauträger den Kamin eindecken muss und innerhalb des Haus per Trockenbau verkleidet. Ein guter Tipp, den wir etwas spät beachteten: Bereits frühzeitig sollte man den Bezirksschornsteinfeger bei der Umsetzung des Kamins hinzuziehen. Dieser hat uns dann im Laufe des Prozesses wertvolle Hinweise geliefert, die die eine oder andere Schwäche in der Ausführung aufzeigte.

Feuer frei galt allerdings offenbar auch für einen unserer Dachdecker aus dem Muensterland, die bis dato einen sehr guten Job machen. Einer der ausführenden Personen hat allerdings das Wortspiel recht ernst genommen und glatt unsere bereits integrierten Fensterrahmen beim Anbringen der Teerpappe rundum das EG zum Teil mit angefeuert. Im Ergebnis müssen nun die geschmort-welligen Aussenrahmen der EG-Fenster neu bestellt und ausgetauscht werden, denn laut Fensterbauer ist nicht gewährleistet, dass diese Fuehrungsschienen der Rolladen zukünftig einwandfrei funktionieren. Warum derjenige nicht nach dem ersten Fauxpas ein Brett oder ähnliches zwischen 1000 Grad-Flamme und den nagelneuen Fensterrahmen gehalten hat, bleibt ein echtes Geheimnis. Leider ist unser Bauleiter Flo nicht in der Lage oder gewillt ein ernstes Wort mit dem Verantwortlichen zu sprechen. Kann passieren und gut, dass wir dies im Rahmen einer eigenen Begehung gesehen haben. Ich befürchte, dass es ansonsten gar nicht aufgefallen wäre.

Apropos Begehung; wir haben uns entschieden einen neuen Gutachter einzuschalten. Nach dem ich Mails lesen musste, dass eine Benachrichtigung der Kommunikation mit dem Bauleiter aus organisatorischen Gründen nicht möglich sei und wir immer mehr den Eindruck hatten, dass die Chemie einfach nicht stimmte, fühlen wir uns nun deutlich besser aufgehoben und verstanden. Mal schauen wie es am Freitag zur dann fünften Begehung und Prüfung des Elektrorohbaus und des Fenstereinbaus tatsächlich wird.

Richtig Feuer unterm Dach!