Langsam aber sicher geht nix mehr mit meinem Körper. Nun hat auch meine Schulter aufgegeben und das, wo in 2023 mein Baseball-Comeback geplant ist.
Vorletzter Samstag: Nico und Co starten um 7.00 Uhr mit den Fliesenarbeiten am Eingang. Endlich und glücklicherweise kurz vor dem bald zu erwartenden Schmuddelherbstwetter. Allerdings keine Woche zu früh, da Kochan kurz vorher mit der Nachbargarage fertig wurde. Gemäß meiner letzten Planung, lassen wir nun die Ceramicvision Outdoor 120x60cm von Fliesenrabatte just in time geliefert, abwechselnd mit 20cm Basaltsplit entlang des gesamten Eingangs bis zur Poolarea laufen. Parallel zu den Eingangsarbeiten, setzen Lu, Yuri und ich den restlichen Gitterstabzaun, wobei leider ausgerechnet der letzte Pfosten bei strömendem Regenwetter etwas aus der Waage geriet, mit dem Ergebnis, dass das letzte Zaunstück leicht hängt. Shit happens….
Eine weitere Premiere für uns drei: Zum Ende des Tages setzen wir gemeinsam Randsteine für unsere neuen Gräser. Lu als Betonmischer gibt alles. Und netterweise betoniert Chris Kollege, die von mir am Vortag gefundenen Betonzylinder, für die ziemlich komplizierte Poolabdeckung. Lu hatte noch verzweifelt versucht Nicos überdimensionierte Kästen einzugraben. Die Zylinder waren tatsächlich ein Glücksfund an der Baustelle nebenan und wesentlich einfacher einzubuddeln. Leider hat Galabauer Chris zu wenig Beton geordert, so dass der Eingang zu Lu erst in der kommenden Woche fertiggestellt wird. Hoffentlich!
Letzten Samstag trotz Hexenschuss weitere Arbeiten rundum den Pool. Und wieder eine Premiere: Lu und ich setzen Kopfsteinpflaster als Abgrenzung der Wiese (die leider recht viele gelbe Stellen aufweist und hoffentlich ein wenig Herbstdünger Abhilfe schafft) zum Pool. Nahezu den ganzen Tag habe ich an dem Erstlingswerk rumgebastelt. Und wenn Nils, der die Gardena und den Abwasserpoolschlauch (neu) verlegte, nicht permanent aufgepasst hätte, wäre meine erste Pflasterarbeit trotz gespanntem Band weniger waagerecht geraten…..
Montag dann mit Lu und ganz schönen Schmerzen 2,5 Tonnen Rheinkies als Unterlage rundum den Pool verfüllt. Glücklicherweise hatte Den bereits die betonierten Zylinder eingebohrt, so dass die immerhin 8 Halterungsstifte für die Zurrgurte der Poolabdeckung fix sind.
Als Obermaterial für die Poolumrandung haben wir nun Donaukies 16-30mm der Firma Gottwald geordert. Eine schöne Reminiszenz an meine Ahnen einschließlich Mama Kathrin, die über den gleichnamigen Fluss „Heim ins Reich“ beordert wurden. Die sogenannten Donaudeutschen. Suse hat die finale Entscheidung zwischen Donau- und Isarkies getroffen, wobei ich dann doch die etwas kleinere Version mit 15-30mm Größe favorisiert habe. 5 Tonnen werden durch die Firma, die ich unter go-baustoffe auf ebay entdeckt und zu schätzen gelernt habe, bis zum 20. Oktober geliefert. Der Kurs: 1.500 Euro brutto unschlagbar.
Heute dann mit Lu 2,5 Tonnen Basaltsplit um die Fliesen am Eingang verfüllt. Lu scheppt und schleppt den Split und ich fülle die letzte Gabione. Funny enough: Da einige Gabionensteine der Firma Steinlando übrig blieben, konnte ich das neue Gräserbeet damit ausstatten. Eher zufällig nun ein wunderbarer Kontrast des kleinteiligen Basaltsplit im Verhältnis zu den groben, großen Gabionensteinen. Ein echter Hingucker und Highlight unseres Eingangs.
Das wirkliche Highlight der Woche war allerdings eine anderes: Nach nur 3 Wochen gerät Lu mit dem schönen neuen Golf 7 auf herbstlicher Landstraße in eine Karambolage und es winkt ein Totalschaden. Exakt 1,5 Wochen an der Uni und schon hat Lu die 224 ausgebremst. Chapeaux: Die gesamte Straße wurde abgesperrt bei vollem Tatütata wie ich parallel am Handy mithören durfte. Krass: Der harte Crash samt Öffnung dreier Airbags und Vollkontakt Lus Kopf mit dem Cockpit, schiebt den Vorwagen noch zusätzlich in einen weiteren. Unter 20.000 Euro dürfte dieser Crash kaum liegen. Gut, dass niemand verletzt wurde, was tatsächlich auch für Li gilt, die heute glücklich und gesund von VOX wiederkam. Bonny, Hanny und Nanny lassen grüßen.