Stell dir vor es ist Krieg

….und 40 Millionen Ukrainer kämpfen fuer ihr Land, ihre Familien, ihre Heimat. Das Unvorstellbare ist eingetreten. Russland überfällt die Ukraine und zerbombt Städte, ganze Landstriche bis hin zu Krankenhäusern und Schulen. Die Stadt in der Teile unserer Ahnen lebten Odessa ist heute ebenfalls vom Meer unter Beschuss geraten. Hoffentlich gleicht sie nicht bald Mariupol, in der 100tausende Zivilisten ohne Wasser und Strom ausharren und die Russen gar auf Hilfskonvois schiessen. Niemand kann sich sicher fühlen auch nicht in Russland selber, wo selbst das Wort Krieg verboten ist, in den Mund zu nehmen. Welche heldenhafte russische Journalistin, die im russischen Propaganda-TV ein Schild hochhielt, um auf dieses Kriegsverbrechen hinzuweisen. Putin führt einen brutalen Bruderkrieg, belügt und verhoehnt die zivilisierte Welt, lässt Kinder ermorden und sein eigenes kritisches Volk, dass mutig gegen den Krieg demonstriert, einsperren. Millionen von Frauen und Kinder sind auf der Flucht, wenn es die Russen zulassen. Da verblasst alles rundum Haus, Baustelle und Alltagsproblemchen. Denn jeder Mann muss in der Ukraine an die Waffe und was das bedeutet, habe ich während meiner Fallschirmjägerzeit ansatzweise erfahren. Vielleicht nehmen mich auch deshalb die Bilder derart mit und lassen mich schlecht schlafen. Die Geschichte der Handvoll Soldaten der ukrainischen Schlangeninsel, die der russischen Flotte ein „Fuck yourself“ zuriefen als sie sich kampflos ergeben sollten und danach allesamt im festgenommen wurden oder starben, hat mich extrem beschäftigt. Hinzu kam, dass Lu aus Amsterdam Corona a la Omnikrom mitbrachte und mal wieder seinen Vater böse ansteckte. Glücklicherweise Li und Sue erneut nicht. Und erst heute mit Lu‘s Nachfeier seiner Volljährigkeit, geht es uns beiden Jungs wieder recht gut, auch wenn der ukrainische Alptraum nicht abebben will. Wenn sich Putin und seine unmenschlichen Verbrecher nicht an dem tapferen ukrainischen Volk die Zähne ausbeißen…..In jedem Fall werden wir Putins Russland boykottieren und unser Tripp nach Sankt Petersburg ist bereits gecancelt. Meine netten Spaziergänge im Gorky Park seinerzeit in Moskau werden wohl kaum ein Comeback feiern. Gut, dass der Westen einig ist wie nie und wir der Nato angehören. Gut, dass immer noch ein Funke Diplomatiehoffnung besteht und eines Tages diese Kriegstreiber und Kindermoerder ihrer gerechten Strafe zugefuehrt werden. Und gut, dass wir hier die Moeglichkeit haben zu helfen.

Recht ordentlich geworden sind in jedem Fall unsere beiden Eingänge mit Naturstein und je einer 180x60er Fliese. 160 Kilo wiegen die vorderen Blockstufen Tijan Dark. Wie auch immer Chris und Co diesen gehoben haben. Respekt! Nur Deni hat die Pflaster an der Garage zum Rand hin recht unregelmässig gelegt. Hoffe da geht noch was? Leider ist die Baustelle meines hinteren Nachbarn noch lange nicht final, so dass die weiteren Gala-Arbeiten Ruhen. En-bau wird den versprochenen Mutterboden erst in einigen Wochen liefern, so dass wir nicht weiterkommen. Auch von unserem Bauleiter hören wir nichts mehr und mit den steigenden Energiepreisen klettern quasi tagtäglich die Benzinpreise, aber auch die Preise fuer Fliesen und Co. Und unser Fliesenleger fuer die Terrasse lässt uns ebenfalls im Stich. Stornozeiten halt!

Lichtblick: Nils kann helfen die 40 Kubikmeter Mutterboden zu verteilen und er hat mit diesem Angebot heute einigen zeitlichen Druck von mir genommen. Nun bin ich unabhängig von unzuverlässigen Galabauern. Yes! Und zum zweiten war Lu diese Woche erstmals mit in Dagos Büro und schnuppert nun in den Foodsektor. Zwei Tage die Woche möchte er helfen und lernen. Wäre schön, wenn er Spass findet und gen Wirtschaft sein Studium aufnimmt. Ich habe ihm ein eigenes Bürozimmer hergerichtet inklusive Mikro gegen Heisshunger und Cooler und der erste Tag lief richtig gut. Letztlich ist es seine Entscheidung und Hauptsache er wird glücklich in seinem Job, sei es in Wirtschaft, Psychologie oder Pädagogik. Das ausgerechnet heute eine Freigabe eines Projektes für eine Cocktailmarke kam, ist eine glückliche Fügung, denn nun kann Lu einen typischen Job meiner Agentur von A bis Z miterleben.

Einen schlechten Job macht mal wieder die Stadt. Eher zufällig erfuhren wir von Bäumen, die vor unserem Traumblick gepflanzt werden sollen. 30-40 Meter hoch, ausgerechnet in der Regenmulde am besten noch unsere vorgeschriebenen Solarpanele verdeckend. Auf Anfrage meldet sich niemand zurück. Der Bürger, die Melkkuh ohne Mitsprachebefugnis. Gut, dass Dave unser Nachbar staedtischer Abgeordneter ist und zumindest er mit unserer Unterstützung etwas ausrichten kann. So die Hoffnung……. Analog zu Waldbogen 2.0. die nächste Schockernachricht. Jeder dieser Beamten wäre in der freien Wirtschaft verloren, wenn er sein Klientel derart behandeln würde.

Am Mittwoch kommt tatsächlich bereits unsere Terrassenüberdachung. 5×4 Meter sogar in RAL7016. Die Markise in mittelgrau mit Sue ausgewählt 8 Wochen später. Schlappe 10k kostet der Spass und da sind wir noch günstig und vor allem schnell unterwegs. Andere Angebote waren bis zu 50% teurer mit Lieferung im Herbst. Der nachbarschaftliche Tipp rundum Aylux war klasse, wie überhaupt unsere Truppe im Bogen gut funktioniert.

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