Flashback

Vor genau einem Jahr haben unsere Rohbauer die Bodenplatte gegossen. Selten ist ein Jahr derart gerast, derart stressig gewesen und hat ein derartiges Happy-end gefunden. Auch wenn wir alle recht platt sind gerade nach dem Umzug am Samstag, stellt sich immer mehr ein demuetiges Gluecksgefuehl ein, unser Traumhaus bezogen zu haben.

Natuerlich ist noch einiges im argen. Und leider ist es eben nicht so, dass mit Einzug Ruhe einkehrt. Jedoch soll tatsaechlich bald die Balkonbruestung fuer Li kommen. Nicht zu glauben…..Heute war auch der Dachdecker vor Ort und hat ebenfalls angekuendigt die Restarbeiten beim naechsten Sonnenwetter umzusetzen. Der Fliesenleger Kroh ist morgen am Start, um seine tolle Arbeit zu finalisieren. Leider funktioniert die Heizung immer noch nicht und Herr Angermann von Heisa Sendes laesst uns zappeln oder besser zittern. Und auch der Rolladenpartner Vogt kommt nicht aus den Hufen. Parallel dazu gibt es vieles zu organisieren und unser altes Haus ist ebenfalls noch lange nicht bezugsfertig.

Samstag war sicher der Hoehepunkt der letzen Wochen. Lu, Matz, Mik, Bast, Sila und die gesamte Family und Girlstruppe haben alles gegeben. Leider entpuppte sich die professionelle Umzugshilfe Ingo als kettenqualmender Pausenmacher, der nach Hochhiefung von Trockner und Waschmaschine kurz vor dem Herzinfarkt stand und spaeter beim “Rauswurf” von Li’s Schraenken aus dem OG in den Vorgarten mindestens einen Zahn locker hatte. Dafuer gab Andreas Gas und zeigte Lu, wie Mann mit Zurrgeschirr den schweren Garderobenschrank ins Haus hieft. Der wiederum hat gesichert in seinem ganzen leben nich nie so durchgezogen. Wahnsinn, was sich in unserem Haus angesammelt hat und wie viele Kartons und Objekte (die ich teils gar nicht mehr kannte) wir ruebergeschafft haben. Last Order hiess es dann gegen 21.00 Uhr mit der letzten LKW-Fuhre inklusive Pflanzen, Bikes und Kaminholz (wichtig). Selten war ich derart angespannt wie an diesem Tag. What a day….

Freitag soll nun auch das restliche Laminat fuer den zweiten Stock kommen, so dass auch die 400 Kilo Holz, die Killer Ayden mir morgen per Krahn auf das Staffelgeschoss hieft zu einer Sauna verbaut werden können; denn es wird nun nasskalt in good old Germany. Oder sollte ich besser sagen in Hometown Abbey, wenn man den Blick aus unserem Haus bei melancholisch-regnerischem Herbstwetter betrachtet? Darauf einen Glenfiddich!

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