Seit heute Morgen rollen die Bagger. Wir waren vor Ort und haben uns sehr gefreut. Bei warmen Herbstwetter knapp an die 20 Grad hat die beauftragte Firma nach Feinabsteckung durch die Firma Mausbach begonnen, gemäß Vorgabe des Bodengutachtens, den Boden abzutragen. Unser Bodengutachten hat drei Alternativen aufgezeigt. Wir werden nun unter der Bodenplatte ein 80cm starkes Polster mit Frostschutzqualität erhalten, ohne Polsterentwässerung und ohne Draenage; na wenn das mal gut geht….. Für das verwendete Recyclingmaterial musste unser Architekt bei der Stadt einen Antrag stellen, der natürlich gegen einen kleinen Obolus zügig genehmigt wurde. Gleiches Spiel musste für die Entwässerung erfolgen. Bei uns ist es vertraglich so geregelt, dass die Bodenarbeiten unter dem Haus im Bauwerkvertrag enthalten sind. Alle diesbezüglichen Arbeiten rundum das Haus, die die gesamte Schmutz- und Regenwasserentwaesserung umfassen, kommen nun monetär für uns in top. Da dies nicht unerhebliche Arbeiten (inkl. Anschlüsse an die Leitungssysteme der Stadt) sind, werden wir mehrere Tausende von Euros investieren müssen. Als wir nun feststellen, dass unsere knapp 90 Kubikmeter Mutterboden komplett für viel Geld entsorgt wurden, obwohl wir diese ein sich brauchen, war die Enttäuschung groß. Aber selbst nach mehrmaligem Intervenieren bei der Firma, unserem Bauleiter und unserem Gutachter mussten wir die komplette Entsorgung bezahlen. Die erste große Negativerfahrung unseres Projektes. Bis heute haben wir keine Nachweise oder Wiegekarten. Unsere Empfehlung: Man sollte pauschalisierte Verträge für die Bodenarbeiten vermeiden und sich nicht einfach darauf verlassen, wie viele Kubikmeter angeblich entsorgt werden müssen. Selber oder mit einem Fachmann rechnen und darauf achten, dass guter Mutterboden nicht entsorgt wird, wenn man ihn später benötigt. Das wir nun selber auf die Idee kommen mussten vorzuschlagen, dass wir über unseren Baupartner in den kommenden Wochen den fehlenden und teuer entsorgten Mutterboden zumindest zurück erhalten, hat uns sehr verwundert. Man stelle sich, vor wir hätten zunächst dafür bezahlt den Z0-Mutterboden zu entsorgen, um dann erneut für den dann fehlenden Mutterboden zu bezahlen.
Bodenarbeiten
Ich werde ein mütterliches, ein wenig wissendes Auge auf euer Vorhaben werfen!! Eben auch etwas in Vertretung!!
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